Schulische Gewaltprävention


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Kommunikation

In diesem Baustein werden die Grundlagen und Grundregeln gelungener Kommunikation vorgestellt.
Aktives Zuhören, Ich-Botschaften sowie das Modell der gewaltfreien Kommunikation stehen dabei im Mittelpunkt.

 

Kommunikation entwickeln

Kommunikation ist der Schlüssel zur gewaltfreien Konfl iktbearbeitung. Allerdings muss diese Kommunikation bestimmten Ansprüchen genügen. Marshall B. Rosenberg bezeichnet diese Form als „gewaltfreie Kommunikation“. Gewaltfreie Kommunikation ist inzwischen fester Bestandteil in allen Mediationsausbildungen und in ziviler Konfl iktbarbeitung.

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Kommunikation wird im täglichen Miteinander gelernt und kann gezielt gefördert werden. Dabei geht es jedoch nicht nur um die verbalen und nonverbalen Kommunikationstechniken der Schülerinnen und Schüler, sondern auch um das Kommunikationsverhalten der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Eltern. Kommunikation von Erwachsenen mit Kindern ist immer von einem deutlichen Machtgefälle geprägt. Dieses darf nicht zuungunsten der Kinder missbraucht werden. Der wichtigste Grundsatz für eine gelingende Kommunikationssituation ist deshalb der gegenseitige Respekt und die Akzeptanz.

 

Grundfunktionen der Kommunikation

Ausloten von Macht

In vielen Kommunikationssituationen (also auch in Schule und Unterricht) versuchen die Schülerinnen und Schüler, die Kontrolle über die Situation und die anderen zu erlangen. Dies geschieht durch (bewusste oder unbewusste,
verbale oder nonverbale) Beeinflussung der anderen. Solche Kontrollversuche können sich ausdrücken in:

Auch soziale Sprachstile unterstützen solche Kontrollversuche: Ein großer und differenzierter Wortschatz, hohe Sprechgeschwindigkeit, gute Aussprache sowie eine korrekte Hochsprache werden z. B. allgemein mit Kompetenz und hohem sozialen Status in Verbindung gebracht. Dies heißt auch, dass diese Merkmale bewusst zur Beeinflussung der anderen eingesetzt werden (können).

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Die richtige Nähe finden

Die mit der Kommunikation verbundene Aufnahme sozialer Beziehungen hat immer auch eine Dimension von Nähe und Distanz, von Zuneigung und Ablehnung. Dies kommt u. a. durch Blickkontakt (oder Vermeidung von Blickkontakt), offene (oder geschlossene) Körperhaltung oder das Einbeziehen (oder Vermeiden) privater Themen zum Ausdruck. Welches Maß an Nähe bzw. Distanz als „normal“ betrachtet wird, hängt dabei von der Art der Beziehung ab (Eltern – Kind, Lehrer – Schüler, Freund – Freundin, …). Nähe drückt sich oft darin aus, dass einer einem anderen bewusst Informationen über sich selbst zur Verfügung stellt, die dem anderen normalerweise in dieser Situation nicht zur Verfügung stehen (z. B. durch erzählen, Zimmer zeigen, Freunde vorstellen, ins Elternhaus mitnehmen etc.). Diese Selbstenthüllung ist jedoch mit der Forderung nach angemessener Erwiderung verbunden. Die dahinterstehende Absicht ist, eine positive Wertschätzung für das eigene Selbst zu schaffen.

Vgl. J. M. Wiemann / H. Giles: Interpersonelle Kommunikation als Grundlage aller Beziehungen des Lebens. In: Wolfgang Stroebe u. a.: Sozialpsychologie. Berlin u. a. 1990, S. 209–231.

Diese beiden Grundfunktionen spielen natürlich auch in der schulischen Kommunikation sowie in der zwischen Erwachsenen und Kindern eine besondere Rolle, da Kinder hier von ihren Voraussetzungen her, aber auch aufgrund der Rollendefinition, zunächst in der schwächeren Position sind, ist eine besondere Rücksichtnahme und Sensibilität der Erwachsenen notwendig.

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Die vier Seiten der Nachricht


Jede Nachricht (Information, Kommunikation) hat neben der Inhalts- und Beziehungsseite noch zwei weitere wichtige Aspekte: die Selbstoffenbarung und den Appell. Dieses Modell wurde von dem Hamburger Kommunikationswissenschaftler Friedemann Schultz von Thun auf der Grundlage der Überlegungen von Paul Watzlawik entwickelt.

Der Sachinhalt

Zunächst beinhaltet eine Nachricht eine Sachinformation (Darstellung von Sachverhalten). Dies ist der auf ein Sachziel bezogene Austausch von Informationen und Argumenten, das Abwägen und Entscheiden.

Die Selbstoffenbarung

In jeder Nachricht stecken nicht nur Informationen über die mitgeteilten Sachinhalte, sondern auch Informationen über die Person, die spricht. Mit dem Begriff Selbstoffenbarung soll sowohl die gewollte Selbstdarstellung
als auch die unfreiwillige Selbstenthüllung eingeschlossen werden.

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Die Beziehung

Aus jeder Nachricht geht hervor, wie der Sender zum Empfänger steht, was er von ihm hält. Oft zeigt sich dies in der gewählten Formulierung und im Tonfall und anderen nicht-sprachlichen Begleitsignalen. Für diese Seite der Nachricht ist der Empfänger besonders empfi ndlich; denn hier fühlt er sich als Person in bestimmter Weise behandelt (oder misshandelt).

Der Appell

Es wird kaum etwas nur so gesagt – fast alle Nachrichten haben den Zweck oder die tatsächliche Wirkung, auf den anderen Einfl uss zu nehmen. Der Appell-Aspekt ist vom Beziehungsaspekt zu unterscheiden. Denn den gleichen Appell kann man ganz verschieden senden: der Empfänger kann sich vollwertig oder herabsetzend behandelt fühlen. Da alle vier Seiten immer gleichzeitig im Spiele sind, muss der „kommunikationsfähige Sender“ sie sozusagen alle beherrschen. Einseitige Beherrschung stiftet Kommunikationsstörungen. So nützt es z. B. wenig, sachlich recht zu haben, wenn man gleichzeitig auf der Beziehungsseite Unheil stiftet.

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Die Sicht des Gegenübers

Betrachtet man die vier Seiten der Nachricht aus der Sicht des Gegenübers, so ist, je nachdem auf welcher Seite er/sie hört, seine/ihre Empfangstätigkeit eine andere:

Was zwischenmenschliche Kommunikation so kompliziert macht, ist: Der Empfänger hat prinzipiell die freie Auswahl, auf welche Seite der Nachricht er reagieren will. Auch Schülerinnen und Schüler haben diese Wahl, „nur“ auf eine Seite der Nachricht zu hören. Wird im Unterricht nur und ausschließlich über Inhalte gesprochen, so wird man der Komplexität menschlicher Kommunikation nicht gerecht.

Vgl. Friedemann Schultz von Thun: Miteinander reden. 3 Bde. Reinbek 1998.

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Funktionen des Blickkontaktes

Ein Blickkontakt signalisiert

Vermeidung von Blickkontakt signalisiert

 

Gelungene Kommunikation in Konflikten


Die Grundlagen

Anerkennung, Wertschätzung und das Bemühen um ein Verstehen des Gegenübers sind die Grundlagen für Konfl iktgespräche. Dies bedeutet auch, Menschen nicht mit den Problemen gleichzusetzten.

„Das Wesentliche ist unsichtbar“

Wie bei einem Eisberg ist auch im Konfl iktgeschehen nur ein Teil der Dynamik (die Sachebene) unmittelbar zugänglich. Die anderen Teile (z.B. Gefühle und Wünsche) müssen erschlossen werden. Dies macht das Sprechen über Konfl ikte oft schwierig.

Subjektive Sichtweisen im Konflikt in Rechnung stellen

Konfl ikte werden von den Konfl iktparteien jeweils in ihrer eigenen subjektiven Sichtweise und Logik wahrgenommen und interpretiert.

Den richtigen Sprachgebrauch finden

Der persönliche Sprachgebrauch sollte sensibel mit Bezeichnungen und Begriffen umgehen. Deshalb sollten sexistische Wendungen und gewaltförmige Ausdrücke vermieden werden. Auch Killerphrasen sind fehl am
Platz.

Zuhören lernen

Ausreden lassen und einander einfühlsam zuhören ermöglichen es, die Anliegen des Anderen zu verstehen.

Ich-Botschaften verwenden

In Ich-Form zu sprechen bedeutet, Verantwortung für das Gesagte zuübernehmen, direkt und konkret zu sein. Der (Konfl ikt)Partner wird nicht beschuldigt („Du ...“), sondern die Wirkung seines Handeln auf mich selbst steht im Zentrum der eigenen Aussagen.

Körpersprache wahrnehmen und beachten

Körpersprache ist oft eindeutiger als Worte, wenngleich sie immer von neuem entschlüsselt werden muss. Konfl ikt- und Krisensituationen sind meistens am Gesichtsausdruck, unwillkürlichen Gesten und der gesamten Haltung ablesbar.

Demonstration von Überlegenheit und Stärke kann hier ebenso dazugehören wie Unsicherheiten oder Demutsgesten.

Mit Fragen sparsam umgehen

Fragen sind ein wichtiges Hilfsmittel, um Interessen zu klären und verschiedene Sichtweisen eines Konfl iktes zu erhellen. Mit Fragen muss jedoch sehr sensibel umgegangen werden. Nicht „Ausfragen“ darf das Ziel sein, sondern ein besseres gegenseitiges Verstehen.

Feedback ermöglichen

Feedback soll beschreiben, nicht interpretieren. Es soll sich auf konkrete Einzelheiten beziehen. Moralische Bewertungen und Interpretationen sollen vermieden werden.

Metakommunikation

Darüber zu sprechen, wie man spricht, die bewusste Auseinandersetzung darüber, wie Streitende miteinander umgehen, welche Gefühle die Äußerungen ihres Konfl iktpartners bei ihnen auslösen und wie die Botschaften des Gesprächspartners bei ihnen ankommen, kann zur Konfl iktlösung beitragen.

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Nonverbale Kommunikation

Nonverbale Kommunikation ist direkter und aussagekräftiger als verbale. Sie richtig zu entschlüsseln und sie für den eigenen Ausdruck einzusetzen, ist für einen reibungslosen zwischenmenschlichen Umgang wichtig.

Auch in Konfl ikten und bei Gewalttätigkeiten spielt die Körpersprache eine wichtige Rolle. Zu wissen, welche nonverbalen Ausdrucksformen eher anheizen und eskalieren und welche eher deeskalierend wirken, ist für einen konstruktiven Umgang mit Konfl ikten zentral. Konfl ikte haben ihre eigene Dynamik – sie verlaufen in verschiedenen Phasen. Diese Phasen sind auch im Bereich der Kommunikation durch unterschiedliche körpersprachliche Ausdrucksweisen gekennzeichnet. Körpersprache schließt dabei auch Symbole, Gesten und Rituale mit ein.

Zu diesen körpersprachlichen Ausdrucksweisen gehören:

Augenkontakt

In westlichen Kulturen legt man viel Wert auf Augenkontakt, da dieser Interesse und Aufmerksamkeit signalisiert. In verschiedenen anderen Kulturen signalisiert Augenkontakt zu Eltern oder Erwachsenen Respektlosigkeit und wird deshalb vermieden. Manchmal ist es für ein Kind angenehmer, reden zu können, ohne Augenkontakt halten zu müssen, dies ist z.B. auch bei Gesprächen während eines gemeinsamen Tuns so.

Zuhören

Für ein gutes Gespräch ist eine gemeinsame Gesprächsbasis wichtig. Hierzu gehört, dass das Machtgefälle zwischen Erwachsenen und Kindern nicht ausgenutzt wird und das Kind ungestört seine Gedanken und seine Version einer Geschichte darstellen kann. Zuhören können ist ein Schlüssel für das Gespräch mit Kindern.

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Bedingungen für gute Gespräche mit Kindern

Qualität eines Gesprächs mit Kindern

Ein „gutes“ Gespräch bedeutet:

Dass sich die Gesprächspartner wohl fühlen und dass die wechselseitigen Ziele einigermaßen erreicht sind oder dass sie sich über das Nichterreichen des Ziels einig sind. Mit anderen Worten: dass nicht nur der Erwachsene erreicht hat, was er will. Das bedeutet, dass sich die Gesprächspartner respektieren, unabhängig vom Inhalt des Gesprächs.

Ein „offenes“ Gespräch heißt:

Dass das Kind seine Meinung und Gefühle äußern kann, ohne vom Erwachsenen gelenkt oder in die Irre geführt zu werden, also wenn es keinen Erwachsenen gibt, der einseitig die Richtung des Gesprächs bestimmt.

Ein „gutes“ Gespräch ist voller Wärme, Respekt und Interesse.

Kommunikationsbedingungen für die Gesprächsführung mit Kindern

  1. Dieselbe (Augen-)Höhe wie das Kind einnehmen.
  2. Das Kind anschauen, während man spricht.
  3. Abwechselnd Augenkontakt herstellen und unterbrechen, während man mit dem Kind spricht.
  4. Dafür sorgen, dass sich das Kind wohl fühlt.
  5. Dem Kind zuhören.
  6. Mit Beispielen zeigen, dass bei einem ankommt, was das Kind sagt.
  7. Das Kind dazu ermutigen, zu erzählen, was es empfi ndet oder will, weil man das sonst nicht weiß.
  8. Spielen und reden möglichst kombinieren.
  9. Darauf hinweisen, dass man das Gespräch unterbricht und später fortsetzen wird, sobald man merkt, dass das Kind nicht mehr bei der Sache ist.
  10. Dafür sorgen, dass das Kind nach einem schwierigen Gespräch wieder zu sich kommen kann.

Martine F. Delfos: „Sag mir mal ...“ Gesprächsführung mit Kindern. Weinheim und Basel 2004, S. 72 f.

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Dieselbe (Augen-)Höhe

„Wenn wir möchten, dass uns ein Kind zuhört, sollten wir besser stehen bleiben. Wollen wir uns mit einem Kind austauschen, werden wir uns auf die gleiche Höhe begeben müssen. Wollen wir, dass uns ein Kind etwas erzählt und Verantwortung für das Gespräch empfi ndet, dann müssen wir eine niedrigere und tiefere Körperhaltung einnehmen als das Kind.“

Martine F. Delfos: „Sag mir mal ...“ Gesprächsführung mit Kindern. Weinheim und Basel 2004, S. 78.

 

Gewaltfreie Kommunikation


Um für das Kommunikationsverhalten sensibel zu werden, werden in Anlehnung an das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marschall B. Rosenberg oft die Begriffe und Metaphern „Wolfssprache“ und „Giraffensprache“ verwendet. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass es förderliche und hinderliche Kommunikationsstrategien gibt. Gerade für Grundschüler ist dieses Konzept sehr anschaulich und nachvollziehbar.

Wolfssprache

Der Wolf steht für das, was Kommunikation schwierig macht. Er gibt sich manchmal äußerlich höflich und diplomatisch, manchmal emotional, aggressiv und verletzend. Er zeigt sich nicht immer wild, erschreckend und zähnefletschend, sondern versucht auch im Zorn, seine Emotionen in den Griff zu bekommen. Seine wirklichen Gefühle will er verbergen.

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In der Wolfssprache wird beurteilt, was gut und schlecht ist, was normal und unnormal ist. Es geht darum, wer Recht oder Unrecht hat. Die Verantwortung wird auf andere geschoben. Man beruft sich auf Anordnungen und Hinweise „von oben“. Menschen verdienen für ihr Verhalten Strafe oder Belohnung. Das Böse wird bestraft, das Gute belohnt. Rosenberg nennt unseren „normalen“ sozialen Umgangston „Wolfssprache“. Sie ist gekennzeichnet durch:

Resultat der Wolfssprache ist in der Regel, dass der andere sich schlecht fühlt, sich wehrt oder ausweicht. In jedem Fall provoziert die Wolfssprache gegenseitige Aggressionen. Nach Rosenberg repräsentiert die Wolfssprache den eher missglückten Versuch, ein Bedürfnis auszudrücken.

Giraffensprache

Giraffensprache macht Kommunikation leichter und angenehmer. Sie versucht, keine Ängste und Unsicherheiten zu wecken. Sie ist geprägt vom Bemühen um einen achtsamen Umgang und von Einfühlungsvermögen in andere und sich selbst.

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Mit „Giraffenohren“ hören bedeutet, die Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche, die angesprochen werden, wahrzunehmen.

Die Giraffensprache ist die Sprache des Herzens.

Niemand kommuniziert nur in der einen oder anderen Art und Weise. Im Alltag vermischen sich die beiden Strategien.

Nach: Psychologische_Gesprächsführung/Gewaltfreie_Kommunikation/ gewaltfreie_kommunikation.html
Bundeszentrale für gesundheitsliche Aufklärung (Hrsg.): Achtsamkeit und Anerkennung. Materialien zur Förderung des Sozialverhaltens in der Grundschule. Köln 2002, S. 39 f.
Marshall B.Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation. Paderborn 2002.

 

Hinter die Kulissen schauen

Gewaltfreie Kommunikation heißt für Sie also, hinter die Kulisse der üblichen Drohgebärden auf die verletzten und versteckten menschlichen Gefühle, auf die eigentlichen Handlungsmotive zu schauen?„Es gibt einen Ort jenseits von richtig und falsch, da treffen wir uns,“ sagt ein persisches Sprichwort. Ich helfe den streitenden Parteien, sich über ihre wechselseitigen Grundbedürfnisse klar zu werden. Die sind bei allen Menschen gleich. Gewaltfreie Kommunikation ist ein Ansatz, der uns helfen kann, vertrauensvoll und mitfühlend miteinander umzugehen und zum gegenseitgen Wohl beizutragen, nicht die ewig gleichen Kampfschemen und verletzenden Argumente auszutauschen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sowohl in der politischen Arena, in Unternehmen, in der Schule oder in der Familie jeder Konfl ikt gelöst werden kann, sobald die Beteiligten nicht mehr mit Schaum vor dem Mund reden, sondern die Motive und Grundbedürfnisse des anderen verstehen lernen.

Interview mit Marshall B. Rosenberg über Weltfrieden und gewaltfreie Kommunikation von Swantje Strieder. www.peace-counts.org

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Lehrer-Eltern-Kommunikation


Lehrer-Eltern-Kommunikation ist oft Krisenkommunikation. Welche Probleme auftreten und welche Lösungsmöglichkeiten von den Betroffenen gesehen werden, zeigt folgender Auszug aus dem Protokoll eines Elternrates.


Vergangenheit

Gegenwart

Zukunft


Elternrat Gymnasium Coreystraße, Protokoll, 29.9.2002. http://www.hh.schule.de/GyCor/eltern/Archiv.html

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Elternarbeit

Zur Elternarbeit gehören Maßnahmen, Veranstaltungen und Angebote von Schulen und Kindergärten für Eltern, mit denen eine wechselseitige Abstimmung und Unterstützung der jeweiligen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen erreicht werden soll. Dazu gehören v.a. Elternsprechstunden, regelmäßige Elternabende, Mitbestimmung der Eltern bzw. Elternvertretungen, Hausbesuche und Elternarbeit im Unterricht.

Peter Matthias Gaede / Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG (Hrsg.): GEO-Themenlexikon Psychologie. A-L. Mannheim 2007, S. 130.